Seefahrer, Museumteam, Wählergruppe, Aktionskünstler, Chorsänger, Theatermacher, Piloten und Idioten und natürlich Freunde

Diskussionsbeitrag
 
Situation
 
Geht man von 36.- Euro Erlös pro Korb/Woche und einen durchschnittlichen Jahresgesamterlös von 36.000,- Euro aus, dann würde jeder Korb 4,5 mal (oder 30 bis 33 Tage in der Saison) vermietet. Das scheint bei 500000 Übernachtungen pro Jahr sehr wenig, zumal die Gebühr mehr als geschenkt ist und nur rund 1000 Wochengäste  (mit Partner 2000 Gäste - entspricht also 14000 Übernachtungen)  diesen Service nutzen. 
Stellt man dann den Erlösen die Kosten von rund 30.000 entgegen (wobei ich die Personalkosten von 324,- für den Hin - und Rücktransport von 222 Körben - also Kosten von unter einem Euro pro Korb und Strecke - mehr als fragwürdig finde) ergibt sich natürlich die Notwendigkeit, diesen Service zu überdenken.
 
Wenn man aus strategischen Gründen bei dem sehr, sehr günstigen Mietpreisen bleiben möchte/ muss, bleibt nur die Möglichkeit die durchschnittliche Mietdauer pro Korb zu erhöhen.
 
Lösungsvorschlag 1: Pauschalangebote Zimmer inclusive Strandkorb (ggf. direkt den Hotels anbieten - derzeit erwirtschaftet jeder Korb einen Kostendeckungsbeitrag von 162,- Euro pro Jahr. Also wenn wir einem Hotel den Korb für seine Gäste für für pauschal 200,- Euro vermieten stabilisieren und verbesserten wir unser Ergebnis um über 20 Prozent und lassen ihm genug Luft aus dem Serviceangebot für seine Gäste noch reichlich Gewinn zu erzielen, wenn er den Korb mehr als 5 Wochen untervermietet).
 
Lösungsvorschlag 2: Olinebuchung verbessern
 
Lösungsvorschlag 3: Privatisierung des Angebotes
Die Strandkorbvermietung am Strand könnte von einer zentralen Gastronomie in der Strandmitte übernommen werden. Entweder komplett mit allen Lasten und Risiken gegen eine Konzession. 
Der Vorteil für den Konzessionsinhaber läge darin, dass er die Personalkosten senken und als Einnahme für sich betrachten könnte und flexibler auf den Markt reagieren kann (kein Mensch geht den langen Weg zu Kasse zurück, um sich einen Strandkorb zu mieten, usw.). Ggf. lassen sich aus der Verbindung zwischen Strandkörben und Gastronomie auch zusätzliche Synergien entwickeln (Bedienung per Knopfdruck, attraktive Sitzgelegenheiten bei mäßiger Wetterlage kostenlos abgeben usw.).  Dies wäre auch ein Verbesserung unser Serviceangebote für die Gäste). 
Eine Kombination aus frühzeitiger Onlinevermarktung und spontaner Vermietung garantiert die größte Umsatzsteigerung - ich würde mal sagen, da könnte, wie an der Ostsee, eine ganze Familie von leben. 
 
Oder als die Gastronomie zahlt eine kostendeckende Miete (Transport, Lagerung, Reparatur, Abschreibung usw.) plus einer Gewinnbeteiligung. 
 
Lösungsvorschlag 4:
Angebot und Nachfrage regeln den Preis - die Erlöse decken kaum die Kosten (2012), das Angebot (120 Tage x 222 Körbe = 26.640 Mietgelegenheiten, stehen 8000 bis 10.000 Nutzungen    gegenüber. 
 
Der Preis scheint bei der Entscheidung für oder gegen einen Korb nicht ausschlaggebend. In allen anderen Regionen Europas werden für zwei Strandliegen locker zwischen 10,- und 15,- Euro bezahlt. Da ohnehin  der Service nur von rund 3 Prozent der Übernachtungsgäste genutzt wird stellt sich die Frage welche Relevanz, dass das Angebot insgesamt für den Tourismus hat? 
Wenn es hier um einen zusätzlichen Luxus für bestimmte Gäste geht, dann könnte man die Gebühren moderat anheben. 
 
Mit besten Grüßen 
 
Iko

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