Seefahrer, Museumteam, Wählergruppe, Aktionskünstler, Chorsänger, Theatermacher, Piloten und Idioten und natürlich Freunde

 Freitag, 20.12.2019, 20.00 Uhr im Alten Kurhaus in Dangast

... auch wenn es noch etwas hin ist und wir noch keinen Plan haben - der Termin fürs nächste Menschenmüll Weihnachtstheater steht schon mal fest:

 Ich hoffe wir sehen uns am Freitag, 20.12.2019, 20.00 Uhr im Alten Kurhaus in Dangast!

 

 

05.11.2019  Anträge zum Schulentwicklungsplan

Bezug: Beschlussvorschlag Aufhebung der Oberschule Obenstrohe
 
 
Die MMW beantrag den Beschlussvorschlag  „Aufhebung der Oberschule Obenstrohe“ von der Tagesordnung zu nehmen. 
 
Ferner beantragt die MMW im Rahmen der Schulentwicklungsplanung Büppel wieder dem Schulbezirk Obenstrohe zuzuordnen, um für alle Vareler Schüler die bestmöglichste Lehrer- und Unterrichtsversorgung zu gewährleisten.
 
Begründung: 
 
Der Vorschlag des Arbeitskreis „Schulentwicklungsplan“, berücksichtig nicht die politischen Willensbildung und Zielsetzungen des Landkreises Friesland. In der Diskussion um die IGS 2014/15, haben wir uns selbst „verpflichtet“ für den Erhalt aller Schulstandorte in Friesland (unter Einhaltung der rechtlichen Mindest- und Höchstzügigkeiten und Aufrechterhaltung des Prinzips der wohnortnahen Beschulung) einzusetzen. 
 
Vorausgeschickt, dass wir politisch kaum die schulische Qualität er OBS Obenstrohe (die 2019 zum zweiten Mal  das Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ erhalten hat,) diskutieren müssen, sollte die Entscheidung „für oder gegen“ eine Zusammenlegung ausschließlich nach qualitativen Gesichtspunkten erfolgen.  Die Verwaltung schlägt eine Zusammenlegung der Vareler Oberschulen vor, die bis 2028 fast durchgängig nur eine Dreizügigkeit mit super großen Klassenverbänden prognostiziert. Dabei ist jedem klar, dass die Unterrichtsqualität mit sinkenden Schülerzahlen pro Klasse steigt. 
 
Befreit man den Beschlussvorschlag der Verwaltung von den rein bauphysikalichen Problemen und den damit verbundenen Kosten (inclusive der Förderschule) verwundert der Lösungsvorschlag der Verwaltung. Die Prognosen der Schülerzahlen  belegen eindeutig, dass, wenn der Landkeis Büppel wieder dem Schulbezirk Obenstrohe zuschlägt, beide Oberschulen bis ins Jahr 2028 durchgängig die  Zweizügigkeit ohne Probleme nachweisen können (Siehe Anlage).
Vier kleine Klassen sind besser als 3 große! 

 

30.102019.   Stellungnahme der MMW zum Vorschlag des Arbeitskreises Schulentwicklungsplan

Mit Blick auf die prognostizierten, rückläufigen Schülerzahlen schlägt der nicht-öffentliche „Arbeitskreis zur Schulentwicklungsplanung“ vor, ggf. schon ab dem Schuljahr 20/21 keine Schüler mehr für die 5 Klassen in der Oberschule Obenstrohe aufzunehmen. Die MMW war schon immer entschiedener Gegner solche Arbeitskreise - diese Themen gehören in die politischen Gremien!

Im Arbeitskreis wurden hinter verschlossenen Türen Daten und Fakten hin und her gewälzt und dann ein subjektiver Beschlussvorschlag für die wirklichen politischen Gremien erarbeitet. Wenn aber so ein weitreichender, politisch nicht diskutierter (und nach Auffassung der MMW unsinniger) Beschlussvorschlag unkommentiert in die Ōffentlichkeit gebracht wird, verunsichert er die Eltern und richtet erheblichen Schaden an.

Die MMW sieht den Kreistag an sein Versprechen im Zusammenhang mit der IGS Süd gebunden, dass kein Schulstandort aufgegeben werden soll. Obenstrohe ist weit mehr als ein Ortsteil von Varel. Eine schulische Grundversorgung sollte bei einem so großen Stadtteil selbstverständlich sein. Nach Auffassung der MMW besteht kein Grund zu einem übereilten Handeln, nur weil in den Schuljahren 2021/22 und 22/23 die prognostizierten Schülerzahlen in Obenstrohe um ein oder zwei Schüler unter die Teilungsgrenze für eine Zweizügigkeit geraten könnten. Schon oft haben sich Prognosen als fehlerhaft herausgestellt. Im Moment ist ein Generationswechsel in den alten Siedlungsgebieten von Obenstrohe absehbar. Gleichzeitig werden ständig neue Baugebiete erschlossen.

Notfalls müsste auch ein neuer Zuschnitt des Einzugsbereiches der Oberschule Obenstrohe (ggf. Büppel) diskutiert werden, um die Zweizügigkeit zu behalten.

Das oberste Ziel der Kreistagspolitik sollte sein, lieber zwei Oberschulen an zwei unterschiedlichen Standorten in Mittelzentrum Varel mit jeweils einer Zweizügigkeit zu erhalten, anstatt eine neue Schwerpunktschule mit großen Klassen und einer Dreizügigkeit zu präferieren.
Die Forderung muss lauten, lieber vier kleine Klassen und eine ortsnahe Grundversorgung, anstatt nach rein wirtschaftlichen Vorteilen einer Zusammenlegung zu schielen.

Eine Zusammenlegung würde darüber hinaus auch jegliches Entwicklungspotenzial in Richtung einer Oberstufe für die IGS Süd im Bereich der an Arngasterstraße (mit all seinen Kooperationschancen mit dem LMG) im Keim ersticken.

Erst am 12. November wird erstmalig im Kreisschulausschuss über den Vorschlag der „Arbeitskreis Schulentwicklung“ politisch diskutiert - geht es nach den Vorstellungen der Verwaltung soll das Thema aber schon im Dezember im Kreistag „abgehakt“ werden. Ganz schön ambitioniert für eine solch komplexe Angelegenheit! Wäre schön, wenn viele Bürger den „Diskussionsprozess“ und die Willensbildung in den Gremien des Kreistages begleiten.

 

Wenn die Vareler Bürger nicht aufpassen, ist das Waldstadion weg!

 Es ist nicht nur das Geld, das man für Bauland bekommen könnte, sondern auch ein Bauernopfer, weil man so einen "Sortstätten-Sanierungsbedarf" an anderer Stelle konstruieren möchte.

Schützenwiese - weg, Kurpark Dangast- weg, Waldstadion (und Webereigelände) ???

Auch beim Sportstätten-Entwicklungskonzept verfährt die Verwaltung wie eh und je. Sie setzt die Politik unter Zeitdruck. Nur weil es Zuschüsse gibt, darf man sein Gehirn (die politisch notwendige Diskussion) nicht ausschalten. Norbert Ahlers hat einen sehr guten Beitrag veröffentlicht, der aufzeigt, wie unsere Entscheidungsträger ganz bewusst durch unkorrekte Informationen über die Förderkreterien und altbekannte "Finanzierungstricks"* in eine Richtung gelenkt werden. Unbedingt lesen: Leserbrief

Fragen, die (wenn man die Förderrichtlinie ernst nimmt) man breit diskutieren muss:
0. Was und welche Konzepte können aus der Förderrichtlinie wirklich realisiert werden-

1. Ist ein Kunstrasenplatz (egal wo und mit welcher Füllung - auch die Fasern werden zu Mikroplastik) noch zeitgemäß?
2. Was müssen die Bürger für die langfristige Unterhaltung und - falls man einen "Kunstrasen" bevorzugt- für die späterer Entsorgung aufwenden? 
3. Ist eine Konzentration der Sportstätten an einem neuralgischen Punkt wirklich sinnvoll? (Verkehrsknotenpunkt Langendamm/Dangast ist am Wochenende ohnehin schon überlastet.) 
4. Ist eine dezentrale Versorgung -wie früher- nicht wesentlich bürger- und kinderfreundlicher? 
(förderfähig ist auch dieses Konzept)
5. Wie und in welcher Höhe finanziert die Stadt ihren eigen Investitionsanteil? 

*) verkaufe einfach die nächste (vorletzte Grünfläche in der Innenstadt) Freizeit- und Aktionsfläche als Bauland.

 

  

  

 

 

 

 

 
 
Ziel ist es, durch den "Holger-Hansing-Fonds" langfristig und nachhaltig die Vareler Jugendbands zu unterstützen. In den vergangenen 16 Jahren konnten die Museumsmacher durch die Zinserträge (in den letzen Jahren aufgrund des niedrigen Zinsniveaus aus den Einnahmen des Museum Spijöök aufgestockt) eine Vielzahl von Projekten mit kleineren Beträgen zwischen 100 und 300 Euro ganz unbürokratisch fördern. Die Menschenmüll-Aktivisten vom Spijöök freuen sich darüber, dass sich gerade in jüngster Zeit die Musikszene in Varel wieder etwas belebt und unterstützen weiterhin den "Musikwettstreit".  Der Band-Wettbewerb, der zwischenzeitlich schon mal unter dem Titel  „Pinnwand-Veranstaltung“ und jetzt unter dem Tiel "Band Battle" firmiert, führt die Arbeit von Holger Hansing -  Organisation von Konzerten und damit Auftrittsmöglichkeiten für Nachwuchsbands - fort.  
Der Holger-Hansing-Fonds soll auch in Zukunft dazu beitragen, durch seine bescheiden Zinsausschüttungen Hilfe zu Selbsthilfe zu leisten. Der jährliche Förderbetrag soll als kleiner Anreiz und zur finanziellen Entlastung für die Organisation eines Musikwettstreites oder ähnlicher Veranstaltungen genutzt werden.

Holger hätte seine Freude daran!

 

 

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