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Gemeinschaftsausstellung in der Zollamt-Galerie
– Eröffnung Mittwoch, 29.02.2012
Das Zollhaus ist seit 2010 in Privatbesitz. Die Räume im Erdgeschoss sind bereits vollkommen renoviert und beherbergen eine Goldschmiede und eine Galerie.
Die vier befreundeten Künstler Kalle, Thomas Hein, Gerlad und Iko Chmielewski aus Varel stellen zusammen in der Zollamt-Galerie am Vareler Hafen aus. Drei der regional tätigen Künstler sind Freunde und seit über 30 Jahren gemeinsam in der Aktionskunstgruppe Menschenmüll aktiv.
Der Kunsttherapeut Karl-Heinz Proll präsentiert eine Serie von Holzschnitten. Während die Schnitte von Fischen eher expressiv gehalten sind und die Wirkung des Druckstockes bewusst in die Komposition einbezieht, nähern sich seine Portraits, die er in der Technik des verlorenen Druckstockes fertigt, schon fast dem Photorealismus. Der Holzbildhauer Thomas Hein kombiniert in seinen Holzobjekten oft unterschiedliche Materialien und bringt sie in spannende ungewohnte Formen. Der Designer und Kinderbuchautor Gerald Chmielewski widmet sich in einigen Arbeiten den nordischen Landmarken in einer fast plakativen Malweise. So beschäftigt sich eine Serie von sechs Bilder z.B. mit den ortsprägenden Bauwerken - den Wassertürmen, während sein Bruder Iko Chmielewski sich bei der Darstellung von Landschaften im Wesentlichen nur auf die Elemente Luft und Wasser beschränkt. Durch eine expressiv-bunte Farbgebung werden diese Landschaften dem Realen entrückt und zu einer reinen Imagination von Landschaft. Die größeren Arbeiten „Made in Friesland“ werden in dem noch ursprünglichen und unausgebauten Dachgeschoss präsentiert. Die großformatigen Bilder benötigen nicht nur die Freiheit des großen Raumes sondern harmonieren durch ihre Farbigkeit im besonderen Maße mit dem historisch-ungeschönten Ständerwerkes des Dachstuhles.
Öffnungszeiten der Galerie:
Mittwochs bis Freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr und 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet
Samstags und Sonntags durchgehend von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet
Schlossplatz
Unabhängig von der Tatsache, dass die MMW andere Prioritäten bei der Innenstadtsanierung sieht, hat jetzt ein Planungswettbewerb stattgefunden. Die Pläne werden nun in der LzO Varel vorgestellt.
Die breite Mehrheit (incl. der Grünen) hat sich für einen groben Vorentwurf entschieden und damit auch die Marschrichtung, in welche Richtung der Schlossplatz entwickelt werden soll festgelegt. Die Festlegung auf eine seelenlose Betonsteinwüste ohne grüne Einfriedung zu der vielbefahrenen Mühlenstraße jagt uns Schauer über den Rücken. Bis auf einen einzelnen Baum soll der gesamte Baumgürtel zur Straße hin abgeholzt werden damit neue Sichtachsen für einen menschenleeren Platz entstehen. Schon jetzt wird der Platz nur von wenigen Familien als Aufenthaltsort zur seelischen Erbauung genutzt. Aber mal ganz ehrlich gefragt: „Wer möchte sich auf einem großen, ebenen Platz aufhalten, der sich ohne jeglichen Sichtschutz zu einer der meist befahrenen Straßen Varels (7000- 9000Fahrten) öffnet? Wer kann sein Kleinkind dann dort auf dem Platz noch wild herumtollen lassen?
Nach unserer Ansicht wurde die eigentliche Frage nach der Funktionalität – also für wen oder was möchten wir den Platz entwickeln? - vernachlässigt. Für Menschen, die sich auf dem Platz aufhalten sollen? – Wohl kaum! Für Feste und Märkte ? Vielleicht! Sicherlich ist eine glatte ebenflächige Betonsteinwüste mit überfahrbaren Wasserfontänen und ohne zuviel störende Grünflächen viel leichter zu überbauen. Doch ob es anheimelnd ist? - z.B. für die Marktbeschicker eines Töpfermarktes, die dann mit dem Rücken, ohne Schutz zur Straße zu stehen? Oder ob die Atmosphäre auf einem „Mittwoch live“ schöner ist, wenn man von seinem Sitzplatz aus nicht nur der Band zuhören, sondern auch den vorbeifahrenden Autofahrern winken kann? - …mal ganz abgesehen von den Sicherheitsrisiken bei der Straßenquerung, wenn man den Platz in Zukunft von jedem Punkt ansteuern und wieder verlassen kann!
Unsere Einflussnahme auf die Willensbildung des Rates ist äußerst begrenzt. Nun kann nur noch der Bürger selbst sein Veto einlegen. Also unsere Bitte an die Bürger, bitte schauen sie sich die Pläne an.

Auch beim Menschenmüll Weihnachtstheater im Alten Kurhaus Dangast kam natürlich der
Weihnachtsmann mit einem Sack "Ziki". Wir möchten uns bei dem tollen Publikum bedanken
und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Bis dahin wünschen wir allen Frohe
Festtage und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Wer Lust hat, kann ja auch am 1. Januar um
16.00 Uhr mit uns im Dangaster Hafen baden gehen.
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